Branchennews | 09.10.2026

AI-Nachholbedarf bei Gästen

Motivfoto: pexels.com

Künstliche Intelligenz ist in der Hotellerie angekommen. Laut der h2c Global Study 2026 setzen bereits 91 Prozent der befragten Hotelgruppen AI ein. Gleichzeitig berichten lediglich 13 Prozent von einem messbaren Return on Investment. 

Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse zeigt eine weitere Lücke: 69 Prozent verwalten oder ergänzen Guest Preferences weiterhin manuell, nur 19 Prozent nutzen AI, um Präferenzen aus Guest Interactions abzuleiten, und lediglich 42 Prozent verfügen über eine zentrale Guest Profile Database. 

Für dailypoint zeigen diese Zahlen, dass sich die Diskussion rund um AI in der Hotellerie verschiebt: weg von der reinen Einführung neuer AI-Tools und hin zur Frage, ob die notwendige Datenbasis überhaupt vorhanden ist. 

„In der ersten Phase ging es vor allem darum, AI überhaupt einzusetzen. In der nächsten Phase wird entscheidend sein, ob Hotels über die notwendige Datenbasis verfügen, um daraus tatsächlich einen Mehrwert zu schaffen“, sagt Dr. Michael Toedt, CEO & Founder von dailypoint. „AI kann fragmentierte Gästeprofile und inkonsistente Daten nicht von selbst lösen. Auch der direkte Anschluss einer AI an das PMS reicht nicht aus, wenn dort das notwendige Gastwissen nicht vorhanden ist.“ 

Gerade für Personalisierung, Automation und Guest Recognition ist eine zentrale und verlässliche Datenbasis entscheidend. Relevantes Gastwissen liegt häufig verteilt über unterschiedliche Systeme und Touchpoints. Hotels müssen diese Informationen daher zunächst konsolidieren, bereinigen und nutzbar machen, bevor AI ihr Potenzial vollständig entfalten kann. 

Central Management Plattform

Genau hier setzt dailypoint mit seiner Central Data Management Plattform an. Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen werden in einem Central Profile zusammengeführt und durch Data Laundry™ kontinuierlich bereinigt und strukturiert. Auf dieser Basis können AI-Anwendungen für Guest Recognition, Preference Identification, Marketing Automation, Reputation Management und personalisierte Kommunikation eingesetzt werden. 

Ein Beispiel ist der AI Profile Snapshot, der vorhandene Gästeinformationen analysiert und relevante Präferenzen, Historie und Kontext für Hotelmitarbeiter kompakt zusammenfasst. 

Aus Sicht von dailypoint liegt daher ein wesentlicher Teil der aktuellen AI-Herausforderung in der Lücke zwischen AI-Adoption und Data Readiness. 

„Der nächste Wettbewerbsvorteil entsteht nicht durch ein weiteres AI-Tool, sondern durch die Datenbasis, auf der AI überhaupt sinnvoll arbeiten kann“, so Toedt. 

dailypoint hat die Ergebnisse der h2c Global Study 2026 weiter analysiert und eingeordnet, was sie für AI Readiness, Automation und die zukünftige Nutzung von Gästedaten in der Hotellerie bedeuten. 

Hier die vollständige Analyse

www.dailypoint.com


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