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Branchennews | 05.10.2018

Hotelpreise erneut gestiegen

Fotostrecke Motivbild: www.pixabay.com

Eine Analyse von HRS zeigt: Auch das dritte Quartal 2018 hat sich aus Sicht der Hotellerie positiv entwickelt. Untersucht wurden die durchschnittlichen Preise für eine Hotelübernachtung. Im Schnitt kostete diese 92 Euro, ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den meisten Großstädten haben sich die Übernachtungspreise im Vergleich zum Vorjahr moderat verändert. Eine deutliche Steigerung von 8,4 Prozent auf 90 Euro erfuhr Nürnberg. Die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg berichtete bereits in ihrem Halbjahresbericht von einem äußerst erfolgreichen Jahr. Neben Messebesuchern haben auch häufiger Touristen Nürnberg besucht. Ebenso zogen die Hotelpreise in Berlin (+7,2 Prozent auf 104 Euro) und Stuttgart (+6,2 Prozent auf 103 Euro) im Vergleich zum Vorjahr stärker an. In Düsseldorf gab es dagegen einen leichten Dämpfer von -4,1 Prozent auf 93 Euro. Am meisten zahlten Gäste für die Hotelübernachtung unverändert in München. Hier kostete die Nacht im dritten Quartal im Schnitt 121 Euro. Wesentlicher Treiber: das Oktoberfest.

Zürich weiter an der Spitze

Beim Blick auf Europa zeigt sich: Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, fielen die Hotelpreise in Barcelona um 13,7 Prozent auf 132 Euro. Dies ist in zweierlei Hinsicht auf das Klima zurückzuführen: Zum einen das politische Klima im Zusammenhang mit den Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens, zum anderen das meteorologische Klima. Da der Sommer in ganz Europa sehr gut war, zog es weniger Touristen in den Süden. Vermutlich sanken aus demselben Grund auch die durchschnittlichen Hotelpreise in Athen (-8,8 Prozent auf 104 Euro) und Lissabon (-7,8 Prozent auf 107 Euro). In allen weiteren europäischen Destinationen blieben die Preisschwankungen im einstelligen Prozentbereich. Spitzenreiter in Europa bleibt Zürich mit durchschnittlich 185 Euro pro Übernachtung im Hotel, gefolgt von London (176 Euro) und Kopenhagen (169 Euro). Günstiger ist es für Gäste im Osten Europas: Unter 100 Euro lagen im dritten Quartal Warschau (77 Euro), Istanbul (79 Euro), Prag (91 Euro), Moskau (94 Euro) und Budapest (95 Euro).

Welt: Peking boomt in 2018

Mit Blick auf die globalen Destinationen sticht vor allem Peking im dritten Quartal 2018 hervor. Die Hotelpreise stiegen hier um 21,5 Prozent auf 96 Euro pro Nacht. Auch Bangkok erfuhr eine kräftige Preissteigerung von 13,3 Prozent auf 85 Euro. Damit liegen die beiden Metropolen aber eher im unteren Preissegment, verglichen mit anderen Weltmetropolen. An der Spitze steht nach wie vor New York. Hier kostete die Hotelnacht im dritten Quartal im Schnitt 250 Euro. Es folgen Washington mit 192 Euro und Toronto mit 189 Euro. Globales Schlusslicht bildet Kuala Lumpur mit 49 Euro pro Nacht.

Zur Auswertung: Betrachtet wurden alle nicht stornierten Hotelbuchungen im Zeitraum 1. Juli bis 30. September 2018 über HRS sowie der entsprechende Vorjahreszeitraum. In der Auswahl berücksichtigt wurden sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer, mit und ohne Frühstück in Hotels der Kategorien ein bis fünf Sterne. Ausgewertet wurden Destinationen mit entsprechend großem Buchungsvolumen.

www.hrs.de


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