Messen & Events | 02.12.2019

Rahmenprogramm für Dortmund

Best of Events Dortmund Menschen diskutieren Am 15. und 16. Januar 2020 findet wieder die BOE International in Dortmund statt, begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm / Foto: Messe Dortmund / Ronny Barthel

Mit rund 600 Ausstellern aus 15 Ländern wird die BOE International am 15. und 16. Januar 2020 in Dortmund wieder zum Dreh- und Angelpunkt der Eventindustrie. Erneut bietet sie ein umfangreiches wie abwechslungsreiches Programm. Das Schwerpunktthema des BOE-Ausstellerbereichs lautet Technologie.

Mit Lösungen für Special Effects, atmosphärische Beleuchtung, Virtual Reality, Self Service Technologien sowie vielen weiteren Eventtech-Trends trifft die BOE den Zeitgeist. Neben den Ausstellerangeboten – die Technologie in den Bereichen Event-Veranstaltung, Ausstattung und Messebau interpretieren – gibt es auch dieses Mal wieder Vorträge und Workshops, in denen sich die Messegäste über relevante Branchenthemen und -trends informieren können: von Best-practice-Beispielen über Karriere-Workshops bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Internationalität im Fokus

Als Service-Highlight der Foren arbeitet die BOE im nächsten Jahr mit der Übersetzungs-App Zoi Meet. Die Plattform zeichnet mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Vorträge auf und verwandelt sie in mehrsprachige Mitschriften. Auf der BOE erhält das Fachpublikum wichtige Impulse für das gesamte Jahr und trifft vor Ort auf Branchengrößen und -kenner. Dafür werden die Messehallen 2020 nach Themenbereichen gegliedert, sodass sich die Besucher besser orientieren und gewünschte Bereiche schneller erreichen können.

„Die BOE International hat sich über viele Jahre als absoluter Branchentreffpunkt etabliert. Den Input, der hier geballt an zwei Tagen geboten wird, findet man so auf keiner anderen Event-Messe“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. „Das Trendthema ‚Technologie‘ wurde in den vergangenen Jahren nicht nur gesamtgesellschaftlich immer relevanter, sondern beeinflusst und verändert auch zunehmend die Eventindustrie. Die neue Informations- und Kommunikationstechnik erlaubt der Eventbranche eine immer weitreichendere Verknüpfung von Daten, Services sowie Diensten und ermöglicht so immer neue Showkonzepte und gesteigerte Interaktivität“, so Loos weiter.

MICE-Branche trifft sich in Dortmund

Das MICE-FORUM bekommt auch in diesem Jahr wieder eine eigene Location. Die Tagungsbranche trifft sich auf der BOE in der Halle 6. Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) zeigt an seinem Gemeinschaftsstand mit 16 Partnern unter dem Motto „Trends to the Future“ moderne Technik und Event-Trends – und bringt dafür einen echten DeLorean DMC-12 aus der Filmserie „Zurück in die Zukunft“ in die Messe Dortmund. Am Donnerstag stellt der VDVO auf dem MICE-Forum im Keynote Sprint ausgewählte Trendthemen informativ und inspirierend vor. Denn Trends als Buzzword wirken sich – negativ als auch positiv – direkt und unaufhaltsam auf das Eventmanager-Dasein aus. In den Sessions werden dabei die Themen „Emotionale & funktionale Nachhaltigkeit – wir gehen mal schnell die Welt retten!“, „Der Eventmanager ist tot – es lebe der Eventmanager. Wie werden wir denn nun zukünftig arbeiten?“ und „Vom #Hashtag zum Event – Wie aus einem Internetphänomenen eine Veranstaltung wird“ behandelt.

Ein weiteres Highlight am ersten Tag in der Halle 6 ist der „Thementag“, der in Zusammenarbeit mit der dfv-Mediengruppe angeboten wird. Hier werden verschiedene Perspektiven eingenommen: Block I widmet sich der Perspektive der Teilnehmer, Block II beleuchtet Themen der Veranstaltungsplaner, und Block III bietet Eindrücke aus Anbieter-Perspektive. Die Messegäste dürfen sich auf Vortragsformate freuen: In einer Fishbowl-Diskussion sitzen Experten in der Mitte der Zuschauer, die sich auf einen freien „Hot Seat“ setzen und so mitdiskutieren können. Bei den Pecha-Kucha-Vorträgen dürfen nur kurze Präsentationen ohne Text zum Einsatz kommen. In Talkrunden sprechen Branchenexperten darüber, wie Erwartungen von Tagungsgästen erfüllt werden und Technologien für die Tagungswirtschaft sinnvoll eingesetzt werden können. Ebenfalls in der Halle 6 befindet sich die Culinary Stage, die mittlerweile fester Bestandteil der BOE ist. Hier und im Catering Forum lernen die Messegäste unter anderem in Kochshows und Talkrunden neue internationale Trends in der Kochszene kennen. Dabei erhalten sie kreative Ideen für die kulinarische Versorgung ihrer Eventgäste.

Futuristisch wird es in Halle 7: Seit 2017 bietet die IST-Hochschule für Management gemeinsam mit der Fachzeitschrift events das Digital-Forum auf der BOE an. Die Fachbesucher haben hier die Möglichkeit, eine Informationsplattform mit Speakern aus der Veranstaltungs- und Digitalbranche zu nutzen, um sich weiterzubilden und zu vernetzen. Ein weiteres Highlight sind lautlose Vorträge in Zusammenarbeit mit der Firma „Silent Events“, bei denen sich die Gäste über Funk-Kopfhörer spannende Vorträge zu Trends und Best-Practice-Cases der digitalen Eventbranche anhören können – ganz ohne andere Besucher zu stören. Und im angegliederten „Bildungscafé“ haben Interessierte die Möglichkeit, sich im Anschluss mit den Referenten und beteiligten Branchenexperten auszutauschen.

Sicher ist sicher

Neben Technologie ist auch die Sicherheit ein weiteres zentrales Thema. Eine Studie des Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.) aus dem Jahr 2017 zeigt, dass das Sicherheitsbedürfnis von Besuchern auf Veranstaltungen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. In Halle 4 finden Besucher deshalb Informationen, wie sie ihre Veranstaltungen sicherer machen können. Darüber hinaus wird das Thema Veranstaltungssicherheit auf einer Aktionsfläche dank interaktiver Ansätze greifbar gemacht. Und das Bühnenprogramm, das in Kooperation mit dem Verband für Medien und Veranstaltungstechnik (VPLT) und dem BVVS organisiert wird, bietet Expertenvorträge rund um Sicherheitstools, Datenverarbeitung oder sicheren Bühnenbau.

Ein Event sollte selbstverständlich nicht nur sicher, sondern auch einzigartig inszeniert sein. Gemeinsam mit der ESG Einkaufs- und Servicegesellschaft veranstalten die Macher der BOE daher in der Halle 5 zum zweiten Mal das Vortragsformat Technology & Scenography. Dort dreht sich alles um die Themen „räumliche Inszenierung“ und „neue Eventtechnologien. Vorträge beleuchten, wie Roboter emotionales Eventmarketing unterstützen und digitale Medien bei Events eingesetzt werden können.

Nachwuchskräfte gesucht

Auch an den Nachwuchs der Eventbranche haben die Macher der BOE gedacht. Das Studieninstitut für Kommunikation, strategischer BOE-Bildungspartner, bietet auch im kommenden Jahr wieder den BOE Career Hub in der Halle 7 an. Aktuelle Studien der TU Chemnitz über Fachkräftemangel machen deutlich, dass die Eventbranche dringend motivierte Mitarbeiter braucht. Deshalb richtet sich der Career Hub vor allem an Nachwuchs- sowie erfahrene Fach- und Führungskräfte, die hier lernen können, ihre Karriere erfolgreich zu planen.

An die Nachwuchskräfte der Live-Kommunikation richtet sich auch das Forum Event im Kongresszentrum Dortmund, das am 16. Januar im Rahmen der BOE stattfindet. Junge Talente können dort vom Künstlerbooking bis zur Krisenkommunikation alles von Branchenexperten lernen. Initiatoren sind die Messe Dortmund, die IST-Hochschule für Management und der Verband der Kongress- und Seminarwirtschaft (degefest). Unterstützt wird das Forum Event vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA).

Künstlerisch geht es in der Halle 8 zu – hier zeigen Bühnenkünstler auf der Acts on stage ihre Fähigkeiten. Artisten, Comedians, Musiker, Illusionskünstler und Sandmaler bieten den Besuchern kurzweilige Bühnenshows. Abseits des Messe-Trubels können es sich die Gäste in der Bühnen-Lounge gemütlich machen und die „Silent Shows“ über Kopfhörer verfolgen. Dabei steht es den Zuhörern natürlich frei, die Künstler hinterher direkt für ihre nächste Veranstaltung zu buchen. Zusätzlich wird es Acts on stage-Workshops geben. Am ersten Tag stehen Agenturen und Planer im Mittelpunkt, am zweiten können sich Künstler weiterbilden. Organisiert werden die Workshops durch den memo-media Verlag.

www.boe-messe.de


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