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Management & Strategien | 08.11.2018

Premier Inn expandiert

Im Winter 2019 eröffnet werden soll das Premier Inn in München Schwabing / Archivbild: Premier Inn

Stärker als bisher geplant soll die Expansion der britischen Hotelgruppe Premier Inn am deutschen Markt vorangetrieben werden. Bis 2021 sind 33 Hotels mit über 6.000 Betten in 15 deutschen Großstädten vorgesehen.

Das erklärte die Muttergesellschaft der Hotelgruppe, die an der Londoner Börse notierte Whitbread plc., bei der Vorstellung ihrer Halbjahreszahlen. Die Deutschland-Pipeline besteht aus laufenden und gesicherten Projektentwicklungen sowie Ankäufen und macht nunmehr rund 30 Prozent des Gesamtprogramms der britischen Hotelkette Premier Inn aus, gab das Unternehmen bekannt. Zwischen Anfang März und Ende August sind mehr als 300 Zimmer in Projekten in Mannheim und Eschborn zur bestehenden Pipeline hinzugekommen. Im Februar dieses Jahres hatte sich Premier Inn 13 bestehende Hotels und sechs Projekte der Foremost Hospitality Group in Deutschland gesichert, die mit Auslauf der bestehenden Franchiseverträge umfirmiert beziehungsweise bei Fertigstellung als Hotels unter der Marke eröffnet werden. Premier Inn Investments, der Immobilieninvestitions-Arm der Gruppe, baut außerdem derzeit 13 weitere Hotels in Deutschland. Ein Haus in Frankfurt wurde im Jahr 2016 eröffnet.

Etablierung einer Markengröße

Whitbread fokussiert nach dem Verkauf von Costa Coffee für rund 3,9 Milliarden britische Pfund (etwa 4,4 Milliarden Euro) an Coca-Cola den Ausbau der internationalen Aktivitäten von Premier Inn, insbesondere in Deutschland. Dafür sucht die hiesige Vertretung Grundstücke, Projektentwicklungen, bestehende Hotels, aber auch Konversionsobjekte in zentralen Lagen der 25 größten deutschen Städte.

„Der Hotelmarkt in Deutschland ist 35 Prozent größer als der im Vereinigten Königreich“, sagt Inge van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn für den deutschen Markt. „Außerdem befindet er sich noch mitten im Umbruch, von inhabergeführten Einzelhotels hin zur Kettenhotellerie. Das entspricht dem Stand des britischen Markts vor etwa zehn Jahren. Die Nachfrage im preiswerten Budget-Segment ist dabei besonders hoch.“ Budget-Hotelmarken würden aktuell einen Marktanteil von sechs Prozent erreichen – gegenüber 24 Prozent im Vereinigten Königreich. „Die Chance, in diesem Segment eine starke Marke signifikanter Größe im attraktiven deutschen Markt zu etablieren, ist enorm. Wir wollen den Erfolg von Premier Inn im Heimatmarkt in Deutschland wiederholen.“

Mit 74.000 Zimmern und 13.000 weiteren Zimmern in der Pipeline ist Premier Inn die größte Hotelkette im Vereinigten Königreich.

www.premierinn.de


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