Management & Strategien | 26.11.2020

Neue Initiative zur Direktbuchung

Potenzielle Gäste können sich auf www.hoteliers.com Hotelpreise und -verfügbarkeiten anzeigen lassen, vergleichen und dann auf die hoteleigene Website weiterklicken, um dort direkt zu buchen / Foto: hoteliers.com

Was Hoteliers schon lange bekannt war, kommt nun auch bei Gästen an: Buchungsseiten sind nicht kostenlos. Diesen Monat wurde die Website www.hoteliers.com gestartet, eine neue Initiative zur Direktbuchung auf der hoteleigenen Website.

Verbraucher können sich auf www.hoteliers.com Hotelpreise und -verfügbarkeiten anzeigen lassen, vergleichen und dann auf die hoteleigene Website weiterklicken, um dort direkt zu buchen. Hotels haben die Möglichkeit, die eingesparte Provision mit dem Gast zu teilen. Die Website ist eine Initiative der Hoteliers.com B.V. aus Amsterdam, die ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Relaunch der Website feiert.

Es schien eine großartige Idee zu sein, Angebot und Nachfrage online auf einer benutzerfreundlichen Website zusammenzuführen. Aber die Praxis sieht oft anders aus. Intelligente Algorithmen werden verwendet, um Gäste zum Kauf zu verleiten und schlussendlich den Gewinn zu maximieren. Der Unternehmer hingegen sieht seine Margen immer dünner werden und verliert darüber hinaus den Kontakt zum Kunden. Einige dieser Vermittler sind in schlechtes Licht geraten, nachdem sie jahrelang Milliarden von Euro verdient haben und nun aufgrund der Coronakrise um staatliche Unterstützung bitten. Dies löste im großen Stil Empörung aus.

Daher ist die hoteleigene Website auf dem Vormarsch, die direkte Buchung entspricht heutzutage in vielen Fällen den Buchungsseiten. Oft gibt es auch mehr Informationen zu den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen und besonderen Arrangements, die Hotels nur über ihre eigene Website anbieten. „Gibt es einen besseren Ort, um ein Hotelzimmer zu buchen als auf der hoteleigenen Website? Wir bieten das gleiche Zimmer zu einem niedrigeren Preis an. Aber da wir keine hohen Provisionskosten zahlen, haben wir eine bessere Marge und der Gast ist billiger dran. Eine klassische Win-Win-Situation. Hoffentlich ist dies das Ende der Provisionsära“, sagte Hendrik Jan Jenner, Revenue Manager von Luxury Suites in Amsterdam.

www.hoteliers.com


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