Hotel an der East Side Gallery in den Startlöchern


Das Gebäude mit Hotel, Gastronomie und Wohnflächen soll 2021 fertig gestellt sein / Bild: Trockland und Eller+Eller

 

Unter dem Namen Pier 61|63 entsteht ab Anfang 2018 in prominenter Lage Berlins am Spreeufer und der East Side Gallery ein Gebäudeensemble aus Hotel, Gastronomie und Mietwohnungen. Bereits 2013 geplant, nimmt das Projekt in Berlin-Friedrichshain nun konkrete Formen an: Das Investment- und Projektentwicklungsunternehmen Trockland hat Verträge mit internationalen Investoren unterzeichnet, um das Grundstück zu entwickeln. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

 

Auf einer Bruttogeschossfläche von zirka 22.000 Quadratmetern entstehen zum einen ein Hotel mit 167 Zimmern in der westlichen Gebäudehälfte sowie 62 Mietwohnungen in der östlichen Hälfte. Diese verfügen über unterschiedliche Größen von einem bis fünf Zimmer und sind teilweise als Maisonette-Wohnungen angelegt. Kleine Wohnungen für Singles werden ebenso entstehen wie große für Familien. Alle Einheiten – Wohnungen und Hotel – werden mit Balkonen ausgestattet sein.

 

Neben einer Lounge im Erdgeschoss laden weitere Bistros und Cafés mit Terrassen auf Spreeniveau zum Verweilen ein. Diese sind sowohl über eine Außentreppe am Gebäude sowie über den vier Meter breiten öffentlichen Uferweg erreichbar. Trockland führt laut eigener Angaben zurzeit Gespräche mit möglichen Hotelbetreibern und stehe kurz vor Vertragsabschluss.

 

Mit der Eröffnung werden erstmals beide Seiten des East Side Parks direkt am Ufer durchgängig begehbar sein. Somit soll das städtebauliche Konzept unterstützt werden, das Gelände entlang der rund 1,3 Kilometer langen Open-Air-Galerie noch weiter zu öffnen. Das vom Architekturbüro Eller + Eller Architekten geplante neungeschossige Gebäude wendet sich in seiner gesamten Länge als geometrischer Solitär der Spree zu. Die Lage am Fluss, der East Side Park, die East Side Gallery und der benachbarte Wohnturm bestimmen die Architektur. Erasmus Eller, Geschäftsführer von Eller + Eller Architekten: „An diesem exponierten und besonderen Standort wollen wir durch eine visuelle Haptik der Fassade Plastizität und Lebendigkeit erzeugen. Loggien werden wie Boxen in unterschiedlichen Breiten und Höhen – mit Vor- und Rücksprüngen – angeordnet und schaffen so zusätzlichen Freiraum für die Bewohner.“ Raumhohe Fensterflächen nach Süden und gläserne Balustraden gewähren Transparenz und erlauben Aussichten auf die Spree.

 

„Ich freue mich, dass wir mit Trockland einen starken Partner gewonnen haben, der als Bauherr über sehr viel Erfahrung mit anspruchsvollen Projekten in Berlin verfügt. Es ist uns eine besondere Verpflichtung, hier an der East Side Gallery einen Ort zu schaffen, an dem sich der außergewöhnliche Flair Berlins widerspiegelt, der zugleich einem weltbekannten Symbol der Stadt einen würdigen Rahmen gibt und allen Menschen offen steht“, kommentiert Vitali Kivmann als Vertreter der Eigentümer das Joint Venture.

 

www.trockland.com

 

Geschrieben am: 11.09.2017