Andaz Hotel kommt nach München


 
 
Das Hotel Andaz in München soll im Juli 2018 seine ersten Gäste empfangen / Bildquelle: Andaz

Im Juli 2018 soll das erste zur Hyatt Gruppe gehörige Andaz Hotel in Deutschland eröffnen. Das in München geplante Haus wird nach London und Amsterdam das dritte der Marke in Europa sein. Inmitten eines modernen Stadtquartiers in Schwabing bietet das Haus seinen Gästen neben 221 Zimmern, 41 Suiten, 13 Junior- und einer Präsidentensuite auch eine Rooftop Bar, einen Spa-Bereich und einen Pool.

 

Die individuell gestalteten Lifestyle-Hotels der Marke Andaz sollen hippen Stil und internationales Ambiente mit regionalem Flair und einen unprätentiösen Service, der sich an den Vorlieben einer neuen Klientel orientiert, auf hohem Niveau verbinden. „Die jungen Generationen haben ein verändertes Reiseverhalten und andere Erwartung. Dementsprechend muss auch das Kundenerlebnis ein anderes als bisher sein“, erläutert Peter Fulton, Group President von Hyatt für die Regionen Europe, Middle East, Africa und Southwest Asia. „Bis zum Jahr 2020 werden mehr als 50 Prozent der Geschäftsreisenden Millennials sein, sprich aus den Geburtenjahrgängen von 1980 bis 1999, dicht gefolgt von der Generation Z, die ein Sechstel der Weltbevölkerung stellt. Beide Zielgruppen werden eine enorme Kaufkraft haben. Diesen Generationenwechsel bekommen besonders Luxushotels zu spüren. Die neue Generation will Freiheit. Sie wollen Persönlichkeit. Sie wollen Individualität. Sie wollen Authentizität. Und am wichtigsten: Erfahrungen sind ihnen wertvoller als Produkte oder Besitz."

 

Das Hotelkonzept werde daher viel Raum schaffen für Individualität. Derzeit gibt es zwölf Hotels der Marke Andaz weltweit, darunter in Metropolen wie New York, London, Amsterdam, Shanghai oder Tokio. Weitere acht Standorte werden unter anderem in Ottawa, Mexiko, Delhi, Singapur und eben in München eröffnet. Jedes Andaz Hotel wird individuell entwickelt und von einem Architekten- und Designerteam kreativ gestaltet, wobei die regionalen Einflüsse hervorgehoben werden. „Unsere Gäste sollen in die lokale Kultur eintauchen, sie sollen das Gefühl haben, Teil der jeweiligen Stadt zu sein. Sie wollen ihren Horizont erweitern und neue Perspektiven gewinnen“, so Fulton.

 

Das Designerteam von concrete aus Amsterdam hat sich intensiv mit der Stadt München befasst, bevor ein eigener Stil für das bayerische Andaz entwickelt werden konnte: „Über ein Jahr lang haben wir den lokalen Munich Style in unser Design übertragen. Dieses ist nun einzigartig und München ist in vielen Facetten zu finden. Das Diamant-Muster des Parkettbodens in den Suiten wurde beispielsweise von der bayerischen Flagge genommen. Die Lederbank vor dem Fenster in jedem Zimmer ist in Anlehnung an die Sitzbank eines alten 3er-BMWs entworfen. Viele Materialien, die im Gebäude verwendet wurden, erinnern an alte Handwerkstraditionen oder an die High-Tech-Automobilindustrie. Eine grüne Wand im Konferenzbereich soll das Innere des Gebäudes mit den grünen Parkflächen der Stadt wie dem Englischen Garten assoziieren. In der Lobby wird es einen großen Tisch geben, an dem man in Gemeinschaft ein Bier trinken oder sich einfach treffen kann. Große Biertanks oder eine Skulptur in Brezelform sind weitere Interpretationen münchnerischer Elemente.“

 

Um die Verknüpfung mit dem Standort weiter zu vertiefen, sollen lokale Nachwuchskünstler und Kulturschaffende eingebunden werden. Für die Ausstattung wurden bereits Werke des Münchner Künstlers Mirko Borsche ausgewählt, in der Lobby werden auf Bildschirmen Videoinstallationen vom aus München stammenden Yves Peitzner zu sehen sein.

 

Bei der Auswahl der Städte für neue Andaz Häuser kommt nicht jede Metropole in Frage. „Wir wählen die Standorte, die auch die Marke Andaz am meisten verkörpern. Das bedeutet, nur Städte mit einen Fokus auf Kunst, Kultur, Kulinarik oder Mode kommen in Frage. Für uns ist München die dynamischste Stadt Deutschlands. Schwabing, das traditionell als Stadtteil der Kunst und Künstler wahrgenommen wurde, ist der perfekte Ort für das Projekt. Wir wollen dieses Lebensgefühl des Quartiers auch im Hotel erlebbar machen“, beschreibt Fulton.

 

www.hyatt.com

 

Geschrieben am: 13.11.2017